Am 4. März 1925 trafen sich einige Männer aus Osterholz-Scharmbeck im Bahnhofshotel. Der alleinige Grund ihrer Zusammenkunft war das Interesse an der Ausübung des Wassersports. Sie gründeten an diesem Tage den Segel-Club Hamme. Im Frühjahr 1926 baute man sich einen Anleger bei Neu-Kamerun (heute Melchers Hütte). Im Sommer 1926 wurde in Eigenarbeit auf dem Grundstück von Tietjens Hütte ein kleines Bootshaus erstellt.

Im August 1931 konnte man das Bootshaus am Osterholzer Hafen ankaufen, vermutlich von der aufgegebenen Bootswerft Henke. Offenbar begannen hiermit die Aktivitäten am Hafen, war man doch vorher nur auf Tietjens Hütte angewiesen.

In den Jahren ab 1940 fielen fast alle Veranstaltungen im Verein aus. Von den Jahren 1943 bis 1945 sind keinerlei Aufzeichnungen überliefert. Bei Kriegsende besaß der Verein ein Bootshaus am Hafen und eins an der Hamme. Laut Beschluss der Besatzungsmächte wurde der Verein eine Abteilung des VSK. 1948 konnte man erstmals wieder die Bootshäuser reparieren. 1949 wurde der Segel-Club Hamme wieder als selbständiger Verein geführt. Am 11. Juli 1951 wurde das Bootshaus am Hafen durch einen Wirbelsturm vollständig zerstört. Auf einer außerordentlichen Versammlung wurde der Neuaufbau beschlossen. Bereits am 13. Oktober 1951 konnte man Einweihung feiern.1962 konnte der Verein die ganze Südseite des Bauhofes dazupachten, da der Bauhof nach Worpswede verlegt worden war. Im Oktober 1966 hatte man in vielen Arbeitstunden eine gebrauchte Wehrmachtsbaracke aufgestellt, die als Halle 2 immer noch ihren Dienst macht. 1970 erhielt man die Genehmigung, Stege an der Hafenmauer zu errichten. 1974 plante man den Bau einer neuen Halle. Jedes Mitglied hatte eine Umlage zu zahlen, bis die Halle am 28. August 1974 fertig war. Für die Jugendgruppe schaffte man 1971 fünf Optis an, denen 1977 die erste 420er Jolle folgte. Im Mai 1981 entschied der Bau- und Sanierungsausschuss der Stadt Osterholz-Scharmbeck über die Übernahme des Hafens und des Kanals durch die Stadt. Im Frühjahr 1982 begannen die Arbeiten zur Sanierung des Kanals, die im Juli beendet wurden. Als nächstes gings um die Sanierung des Hafenbeckens. Im Februar 1983 begannen die Baggerarbeiten. Im Frühjahr 1984 war Fertigstellung. Dazu erfolgte zeitgleich der Bau der jetzigen Steganlage aus Vereinsmitteln. Zu einer Blitzaktion wurde der Bau des jetzigen Vereinsheims im Jahre 1983, konnte man doch zwei Mobilbauschulklassen günstig von der Stadt erwerben. In Eigenarbeit wurden sie von den Mitgliedern zum heutigen Skippertreff ausgebaut. Inzwischen ist ein Anbau mit Toiletten und Jugendräumen fertiggestellt.