Unsere erste Etappe der (Rentner) Reise mit dem „Titel: Arbeits- u. Erlebnis- u. Neues erfahren-Reise“ rund Mittelmeer und Umrundung dessen  großer Inseln und ins Schwarze Meer und wieder zurück, geht so langsam zu Ende.  Wir bereiten unser Winterlager vor und verarbeiten derzeit unsere Erlebnisse und Erfahrungen.

 

Unsere nächsten besuchten Häfen mit  Nachlieferung einiger Marokkofotos:

Nach La Linea / Gibralta geht es weiter über: Estepona, Marbella/Bajadilla, Benalmadena, Velez/Málaga, Marina del Este, Castell de Ferro (vor Anker) und nun in Almerimar

 

Navigation:

Nichts schwieriges, oder ich müsste Seglerlatein schreiben!

 

Auszüge aus dem Bord - Logbuch:

12.08.2014: Rebecca und Christoph sind neu an Bord. Eine kurze obligatorische Sicherheitseinweisung mit der Zuordnung u. Einstellung der persönlichen Sicherheitswesten ist erfolgt

21.08.2014: Unsere Mitsegler verlassen uns nach einer sehr schönen gemeinsamen Zeit

 

Gesamt zurückgelegte Meilen: 2253  davon 1475  unter Segeln

 

Auszüge aus Brigittes Bordtagebuch:

11.08.2014: Die „Kinder“ (Christoph mit seiner Freundin Rebecca) sind angekommen und wir haben frischen Fisch (vom Nachbarboot geschenkt bekommen) mit Knoblauch im Backofen gebacken. Eine leckere Einstandsspeise mit Salat und Brot. Ein weiterer Tag mit Affenfelsenbesichtigung und Staunen ob der doch sehr touristischen „Attraktion “!

12.08. 2014: auf geht es nach Estepona, ein seglerischer Auftakt nach Maß für unsere Beiden. Anfangs mit einem Reff und Wind spitz von vorn, etwas später raum fast zum Träumen und noch später war dann der Motor dran. Christoph und Rebecca waren zufrieden, gab es doch ein großes Seglerspektrum am ersten Tag.

14.08.2014:  weiter nach Marbella/Bajadilla mit genug Wind zum Segeln. Heute mal von vorn zum ordentlich kreuzen. Die Beiden haben es gemacht und wir Alten hatten Pause. Die Küste , Costa del Sol – Sonnenküste -, wird immer stärker bebaut, dichter besiedelt, touristischer. Marbella ein beliebter Urlaubsort, und die Boote werden größer, und es gibt ziemlich viel sehr große Motorboote. Die Promenade ist 28 km lang und bietet die feinsten Villen.

15.08.2014:  Hafentag mit Ortsbesichtigung. Orangenbaumplatz als Mittelzentrum mit Rathaus, Touristeninfo und lauschigen Lokalen. Prunkvolle Kirchen und Kapellen, schnuckelige Altstadt mit Gassen und Gässchen. Abends grillen wir auf dem Betonsteg, leider nicht erlaubt!! Umzug aufs Rasengrün ist angesagt und ein Weggucken des Personals!  

16.08.2014: Richtung Benalmadena: Anfangs etwas Wind zum Segeln, später ein völliger Ententeich, wir können uns im Wasser spiegeln. Motor aus, treiben lassen und mit Kopfsprung ab ins Mittelmeer. Es fehlten nur noch die Delfine, um mit ihnen zu Spielen (Flipper lässt grüßen!) Stattdessen gab’s Schildkröten – das haben wir aber erst später erfahren und dann erst gewusst, dass wir welche gesehen hatten.

17. -18.08.2014: Hafentage  mit morgendlichen Wolken, sie hängen an den Bergen und es ist trotzdem warm. Das Mittelmeerwetter wird von uns noch nicht richtig verstanden, macht nichts wir kommen ja wieder und lernen weiter diese Wolken zu lesen! Baden, auf der Promenade flanieren, barfuß am Strand, Eis in der Hand, Kinder  zum Baden. Da wenig Wind ist, bleiben wir einen weiteren Tag und dadurch näher an Malaga, wo die Kinder abfliegen werden. Christoph ist ein wenig traurig, dass wir so wenig segeln können.

19.08.2014: Caleta de Velez ist der nächste Hafen und wir werden ihn segelnd erreichen. Christoph steht sehr lange Zeit am Ruder und ist ziemlich konzentriert. Dank Rebeccas „Einflüsterungen“ (sie kann segeln) klappt es immer besser und er macht seine Sache recht gut! Abends eine Essenseinladung zum gegrillten Fisch von den Beiden. Lecker und auch das Bier läuft recht ungehindert durch die Kehle.

20.- 21.08.2014: Einkaufen für ein letztes gemeinsames Abendessen. Es gibt Scampis mit Knobi, Öl und Brot zum Stippen. Am Morgen ein „Abschiedssonntagsfrühstück“ mit Sekt, Orangensaft, Ei, und wir bringen die Beiden zum Bus und wandern selbst nach Tore del Mar, um mal wieder das Thema mit der PrePaid Karte zu erledigen.

22.08.2014: Wir wollen nach Puerto del Este und bei einem Gespräch mit unserem Nachbarn rät dieser, wir sollten uns am besten anmelden. Es gäbe wenig Platz dort. Er erledigt das für uns bei seinem Gespräch gleich mit. Es gibt jedoch nur noch einen Platz für 16 Mtr. und der soll 60,--€ kosten. Egal, wir haben Urlaub. Nach sehr langsamen Segeln bei wenig Wind bekommen wir sogar einen kleineren Platz angeboten (gerade frei geworden) und zahlen lediglich 30,--€. Das war nett vom Hafenmeister, haben wir doch schon ganz andere Erfahrungen machen müssen.

23. -24.08.2014: Hafentage in del Este. Ein wunderschöner Hafen, eingebettet in Berge und zum Einkaufen müssen wir in den nächsten Ort. Über einen steilen Berg, ca. 150 mtr. hoch und ca. 6 KM entfernt. Wenn man von der Wärme absieht, heute 38°, eine gute Wanderung mit Panoramablick. Abends im Hafen ein kleines Fest und Alois ist begeistert von den Flamencomelodien und von einem etwas älteren Paar, das mit großer Begeisterung und Hingabe sich nach dieser Musik bewegt.

25.08.2014: Eine letzte Nacht vor Anker!  Leider etwas Schwell und kein Wind, dafür Wasser mit 27°. Abends kommt uns ein Tomatenfarmer im Kanu besuchen und wir halten einen kleine Plausch.

26.08.2014: In Almerimar werden wir von deutschsprechendem Hafenpersonal und der Standortleiterin des TO begrüßt. Es gefällt uns auf Anhieb so gut hier, dass wir, nach negativen Informationen über Aquadulce, hier unser Winterlager zu einem guten Preis abmachen. Und wir werden Marion und Kurt besuchen, Kurt holt uns heute (28.8) ab.

28.- 02.09.2014: Bei Kurt und Marion dürfen wir erleben was es heißt, in Spanien zu leben. Ihr Haus ist in der Nähe zur City Mojacar auf einer Anhöhe mit Blick auf das Meer und die Sierra Nevada. Wir können uns gar nicht sattsehen an den Farben und Formen. Am Samstag gab es Besuch von ihren Freunden und ein Festessen. Beindruckend fanden wir einen Abend im Pool mit Blick auf die Berge bei Sonnenuntergang und einer Silhouette mit Palmen und „weichgezeichneten“ Wolken. Kein Foto, nur das Bild immer wieder vor dem eigenen Inneren.

Bis zum 30.09.2014: mit Vorbereitungen für das Winterlager, Wanderungen, Flugbuchungen, Einladungen zu uns oder anderen etc., vergehen die Tage. Unser Rhythmus ist mittlerweile dem der Spanier angepasst. Mittags ist Pause!

 

Vielleicht bis zum nächsten Mal im nächsten Jahr!

Und wir sind bald wieder in Bremen!

 

Brigitte und Alois

Bilder dazu!

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