Liebe Freunde,

die Zeit geht so dahin und wir denken an eine neue Meldung, wäre mal wieder fällig.

 

Unsere abgesegelten Stationen

waren nach dem Start in Almerimar:  Aqualdulce, San Jose, Garrucha, Cartagena, Torrevieja, Alicante (vor Anker), Morayra, de Sabina auf Formentera, Santa Eulalia auf Ibiza, Puerto de Santa Ponsa auf Mallorca, Puerto de Calanova, de Sant Jordi (vor Anker) Porto Cristo und bald geht es weiter

Aus dem Logbuch

02.4.15, erster Segeltag bei 5 BT genau von vorn und wir stellen fest: Segelbeine verwachsen sich im Winter

03.4.15: köstlich, das erste in dieser Saison selbst produzierte Wasser

04.4.15 Kurt als Gast an Bord, macht Spaß mit ihm und leider…..auch er kein Anglerglück.

05.04.15: Klasse, selbstgemacht oder Tüte vor dem Einlassventil der Förderpumpe für das Seewasser des Wassermachers, Fakt: ist defekt

18.4.15 Fluxgatekompass kalibriert, Heading und COG stimmten um knapp 20° nicht überein

Aus Brigittes Bordtagebuch

02.04.15: nun muss es endlich losgehen, Wind genau gegen an und heftiger als vorhergesagt. Anflug von Seekrankheit, muss man eigentlich nicht haben!!!!

03.04.15: heute angenehmes Segeln, Meeresschildkröten gesehen. San Jose, ein bunter Ort mit etlichen Aussteigern und Gipsy-Leuten (nicht ganz korrekt würde man Zigeuner sagen). Klasse, ein tolles Treiben

04.04.15 heute mit Kurt an Bord auf dem Weg nach Garrucha. Alois hat die Ruhe weg, aus 31 NM wurden 40NM und das Ganze hat gute 9 Stunden gedauert, obwohl auch die Maschine  manchmal dran musste. Garrucha der völlige Schock: der neue Hafen, dreckig, überquellende Mülleimer, Duschen (kalt) und WC im Container, kein Marinero (in ganz Andalusien waren 96 Marineros entlassen worden, weil sie mehr Lohn wollten), kein Strom. Und hier müssen wir den aufziehenden Sturm abwettern. Wir bleiben bis zum 10.04. unter fürsorglicher Obhut von Marion und Kurt (die hier leben).  Wir wurden zum Essen eingeladen und abgeholt und, und, und. Das Warten hat auch sein Gutes: wir erwarten hier das Paket mit der neuen Pumpe (Wassermacher). Wir bekommen diese aus Kulanz ohne Kosten. Überraschung: das Paket ging wieder zum Hauptlager zurück-----Adresse war falsch, immer diese Übermittlungsprobleme, selbstgemachte Leiden diesmal!! Wir wollen aber nun weiter und Marion und Kurt organisieren die Anlieferung des Paketes in Cartagena.

12.-15.4.2015 Hafentage in Cartagena. Der Hafen fast in der Stadtmitte, alles schnell zu erreichen und die Stadt ist geschichtsträchtig. Amphitheater, römisches Theater, Castle la Conception mit einer Ausstellung über Leonardo da Vinci. Die Pumpe wurde angeliefert und eingebaut und sogar die PrePaid Sim-Karte arbeitet auf Anhieb. Alois: oh happy time!

17.4.2015: In Torrevieja treffen wir Brenda und Bernd von der Merci aus dem letzten Jahr. Abends ein kleines Abendbrot mit ihnen, wir wollen morgen weiter und sie müssen noch einiges richten.

19.4.2015: Frühstücken unter Segeln, sehen eine aus dem Wasser springende Schildkröte, dreimal. Wir segeln an Benidorm vorbei, eine Hochhausferienregion mit einer größeren Hochhausdichte als Manhattan. Kurt sagte: die Menschen können dort im Wasser nur stehen, zum Schwimmen reicht der Strand nicht aus. Einfach nur grandios hässlich! In Morayra ein Anruf von Brenda: wir sind 3 sm entfernt! Wir freuen uns auf sie.

22.04.2015: Seetag auf dem Weg nach Formentera. Bernd und Brenda wollen gerne mit uns, sind aber wegen des Wetters etwas skeptisch, Alois will los. Anfangs läuft es wie geschmiert, dann wechselt es ständig in kurzen Abständen zwischen kein Wind, bei einer Schei…. Hacksee und so viel Wind, dass wir im ersten Reff unterwegs sind. Alles eine sportliche Angelegenheit, mit viel Wasser über Deck aber auch eine halbe Stunde lang eine große Schule von Delfinen um uns herum, wir sind ganz euphorisch ob dieser schönen Tiere (ein Video gibt’s beim nächsten Vortrag). Nach 11 Stunden haben wir den Hafen erreicht. Eine Dose Bier geteilt reicht für einen kleinen „Dämmerzustand“.

23.04.2015: Formentera ist übersichtlich und wir leihen uns Fahrräder für eine Inselumrundung. 7 Stunden sind wir unterwegs und wir merken den „Allerwertesten“.

24.04.2015: wir verabschieden uns von der Merci Crew, sie haben nur 3 Wochen Urlaub und wir etwas mehr!!!!!

25.04.2015: auf Ibiza in Santa Eulalia: sind wir wirklich in Spanien?? Nur deutsch und englisch ist zu hören! (Vorweggenommen: die ganzen Balearen, so scheint es, sind deutsch und englisch, etwas gemischt mit holländisch). Wir sind uns einig: in der Hauptsaison möchten wir hier nicht sein und das gilt für den ganzen Bereich.

27.04.2015: Hafentag in Puerto de Ponsa (Mallorca). Ein wunderschöner Ort mit einem Cafe von Frau Katzenberger, (schmunzele, schmunzele). Nach unserer Rückkehr ein Schock: unser Boot ist über und über mit weißem Schleifstaub bedeckt. Auf dem Boot direkt neben uns wurde gearbeitet ohne Schutzmaske aber auch ohne Absaugung. Nach einer Beschwerde verbrachten wir die Zeit mit saubermachen!

28.04.2015: weiter nach Cala Nova in Sichtweite zu Palma de Mallorca. Schon die Ansicht der Stadtkulisse, die z.Zt. stattfindende Superyachtschau mit schwimmender Bootsausstellung und dem äußerst knappen Angebot von Liegeplatzen verleidet uns ein Besuch dieser Stadt.

30.04.2015: Alois weiß noch nicht ob er die Balearen lieben oder…..na ja, hassen nicht gerade…….. soll, erstens- und da sind wir einer Meinung- finden wir die hohen Liegegebühren nicht gerechtfertigt, für das Geld und weniger haben wir in Granada im 4 Sterne Hotel gewohnt, bei gutem Service. Zweitens fehlt Alois der Segelwind. Das sehe ich aber etwas anders, anfangs ist zwar häufig wenig Wind, aber ab Mittags manchmal mehr und manchmal viel mehr, als mir lieb ist. Heute gehen wir in der Bucht von Sant Jordi vor Anker und zum ersten Mal ins Wasser zum Baden. Nach erfrischendem Bad ein rundes Abendbrot mit tollem Wein und klasse Silhouette.

01.+2.5.2015: Segeln entlang der Küste. Diese ist abwechslungsreich und gefällt  uns sehr. Wir sehen schöne Buchten, Klippen und steile Felswände. Es fällt auf, dass es keine so großen Bausünden gibt wie an der Festlandsküste. In Porto Cristo, einem shelter harbour, ist es klein und idyllisch. Hier legen wir einen „Feiertag“ ein. Hier genießen wir den Tag: in kurzer Hose ein Sektfrühstück, erkunden den Ort, kaufen Wein und ein paar andere Leckereien, essen Tapas und trinken Cervezas.

Und Morgen? Da geht es weiter…….Richtung Menorca

 

Lasst es euch allen gutgehen und genießt das Leben

 Bilder dazu!

Bis zum nächsten Mal:

Von irgend woher

Eure Crew von der Zora Brigitte und Alois

 

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