Liebe Freunde,

es ist Sonne pur, fast kein Wind und wir in einem Hafen auf einer Naturschutzinsel bei Wein, Käse und Baguette!

 

Unsere abgesegelten Stationen

waren nach Blanes: (alles noch spanisch) Palamos, Cala de Montgo vor Anker, Puerto de Lanca, Port Vendres (erster Hafen in Frankreich), dÁdge, Sete, Marseille, la Ciotat und jetzt Port Porquerolles

Aus dem Logbuch

01./02.6.15: das erste Mal gleich 2 Tage vor Anker geblieben, Kontrolle von Energieverbräuchen war ein wichtiges Thema und wurde im Logbuch protokolliert. Alles große Klasse!! Dank der Sonne und unserer Solarzellen

03.6.15: es ist zum Haare ausraufen! Angesagte 3 BFT und gekommen sind satte 1-2 im Wechsel

14.6.15: Wasser im Motorraum, Mist ist Salzwasser und schmeckt nicht. Es ist die Wasserpumpe, diese beginnt während der Reise zu lecken. (Klasse wo doch eine Reparatur in Almerimar stattgefunden hatte). Ganz prima, Wind um 1-2 BFT und 80 NM vor uns und quer über den unberechenbaren Löwengolf. Aber Glück im Unglück, die Avel ist in der Nähe mit gleichem Ziel Marseille.

Ansonsten ist das Wetter, ich meine natürlich den Wind, sehr gewöhnungsbedürftig. Entweder es bläst mit 5-7 BFT (natürlich für uns nicht aus der richtigen Richtung) oder es sind 2-3 BFT und die selten aus einer guten Richtung für uns. So werde ich (Alois) so langsam zum Etappenbummler und na ja, evtl. gewöhne ich mich ja noch mal daran.

 

Aus Brigittes Bordtagebuch

29.05.15: Wir erwandern eine alte Burg, an deren Fuß der Hafen liegt, es sind knapp 200 Meter Höhenunterschied und es war so anstrengend weil ziemlich steil und heiß. Gefühlte 2000 Meter waren es bestimmt!!!!

30- 31.05.15: Palamos, morgens weckt mich Alois entsetzter Aufschrei:  Ich glaub das nicht! Da, ein Kreuzfahrer kommt direkt auf uns zu! Schlafe, träume ich noch? Nein! Tatsächlich: die Costa Magic fährt rückwärts in den Hafen und direkt auf uns zu, um an der langen Industriemole festzumachen. Es ergießen sich Menschenmassen in eine kleine Stadt, die nicht mehr hat als einen kleinen Strand und ein paar Geschäfte! Was wollen die hier? Und am Vortag hatten wir uns noch über ein Fotoplakat köstlich amüsiert. Dieses zeigte das Schiff „Mein Schiff“ an eben dieser Industriepier. Wir meinten, das kann doch nicht sein, ist bestimmt eine Fotomontage! Na, komplett danebengelegen.

01-02. 06.15: Wir erwarten gutes Wetter und wollen mal wieder ankern. Mal wieder unter Motor an der wunderschönen Costa Brava entlang, in eine Bucht wie aus dem Bilderbuch: ein belebter Strand, rechts und links Hügel und steile Felsen/Küste. Ich schneide Alois die Haare, Ratzeputz ab. Nachts sitzen wir senkrecht im Bett, der Ankeralarm hatte ausgelöst. Alois hatte den Schwoikreis zu klein eingestellt. Na ja, funktioniert doch, auch beruhigend zu wissen! Alois putzt den Wasserpass, wir fahren mit dem Dinghi zum Einkaufen und drehen später eine Runde in der Bucht um Felsen und Grotten anzuschauen. In der Bucht waren wir ganz international vor Anker. Boote aus England, Spanien, Deutschland und aus der Ukraine.

03.06.2015: nach einem gemütlichem Frühstück vor Anker verließen wir unsere schöne Bucht bei Leichtwind, der aber auch einschlief. Weit voraus konnten wir sehen das sich das bald verändern würde: während wir uns noch auf spiegelglattem Wasser bewegten, gab es vor uns sich überschlagende Wellen mit Schaumkronen, wir näherten uns dem Cabo Creus, einem bei Starkwind gefürchteten und gefährlichem Kap. Wir hatten Glück und konnten den Wind gut nutzen. Gerade als wir ordentlich Böen hatten, näherte sich ein Hubschrauber der Küstenwache , flog sehr dicht von achtern an uns heran und über uns hinweg. Ich dachte: gleich landet der auf unserem Biminitop. Nachdem Alois ihnen „freundlich“ zuwinkte zogen sie ab – unheimlich anzusehen mit ihrem glubschaugenartigem Cockpit. Alois maulte weil ich kein Foto gemacht habe. Ich hatte andere Sorgen!!

04.06.2015: wir verlassen Spanien und fahren in unseren ersten französischen Mittelmeerhafen, Port Vendres und ergattern den besten Liegeplatz, direkt am Kopfsteg, wenn das kein gutes Omen ist!? Am nächsten Tag machen wir eine lange Wanderung zum Leuchtturm Cabo Bear an dem wir vorher vorbeigesegelt sind. Eine Wanderung über „Stock und Stein“ an Klippenwegen mit steilen Abhängen!

06.06.2015: wir verhungern auf dem Löwengolf, anfangs 3-4 BFT, wie vorhergesagt und dann schlief der Wind wieder ein, war nicht vorhergesagt. Alois bleibt zunehmend ruhiger! Ein Hafen; reine Retorte, nichts wie weiter am nächsten Tag!

07.06.2015: Heute reichen uns 15NM, diese segeln wir komplett in 6 Stunden, das ist Rekordverdächtig bei den unteren Geschwindigkeiten! Wir haben einen tollen Platz, außen am Steg und richten uns „häuslich“ ein. Starkwind mit bis zu 8 BFT UND Böen bis zu 10 BFt sind in den nächsten Tagen angekündigt. Abends legt ein französisches Boot neben uns an, das Boot hatte ich schon einmal gesehen, sie unseres auch. Das Boot heißt Avel und hatte ebenfalls in Amerimar überwintert. Wir können uns gut auf Englisch unterhalten.

08.- 13.05.2015: Hafentage in Sete: Eine hübsche, alte, etwas abgewirtschaftete Fischerstadt mit einer riesigen Thunfischfangflotte. Das alte Hafenviertel ist jetzt Künstlerviertel mit Bars, Restaurants und Anlegern für Ausflugsschiffe. Es ist quirlig und typisch französisch für uns geworden mit Baguette und Käse und Rotwein auf den Bänken in schattigen Außenanlagen. Wir freunden uns mit Catharine und Jacques von der Avel an und genießen Pastis und andere regionale Spezialitäten, gehen ins Museum und zu allem Überfluss falle ich auch noch den Niedergang runter. Hatte unsere Treppe eigentlich schon immer 4 Stufen? Außer einem Riss im Ohr, der heftig blutete ist mir nichts passiert. Wozu Ohren doch gut sind- nicht nur zum Hören (hätte ich mal auf Alois gehört, seine Worte immer wieder: eine Hand für dich, eine Hand für das Schiff), ich hätte mir sonst den Schädel seitlich an der Ecke des Kartentisches aufschlagen können. So war das Ohr als Puffer dazwischen.

14.-20.06.2015: Reise- und Hafentage in Marseille. Trotz aller Unkenrufe einiger deutschen Segler bekamen wir, dank Jacques Unterstützung einen prima Liegeplatz zugewiesen.

Aber mal langsam, die Reise über den Löwengolf unternehmen wir gemeinsam mit der Avel. Wir starten morgens um 6 Uhr und wissen, dass dieser Tag das einzige Wetterfenster ist, um den Hauptbereich des Löwengolfes zu überqueren und wissen auch: 70 NM motoren. Überraschung 1: Wasserpumpe defekt, schei----e, Überraschung 2: wir werden über Funk vom französischem Semarphor angerufen, Kontrolle mit den Nachfragen nach dem woher, wohin und mit wieviel Personen an Bord. Seltsam manchmal sprechen sogar franz. Dienststellen auf Bitte in Englisch!

Alois kümmert sich zuerst um die Wasserpumpe, telefoniert mit „unserer Werft“, Marc und Manfred sprechen seelische Unterstützung und die schnelle Zusendung einer neuen Wasserpumpe zu. Und bei uns geht es los mit den vielen Besichtigungen und Stadterkundungsgängen. Wir sind begeistert von dieser Stadt, die wieder völlig anders ist als die bisher besuchten Großstädte. Die Stadt ist rund um den Hafen herum mit etlichen Vierteln wie Markt, Künstler, Graffiti Wohngegend, Modernes und Altes. Von unserem Liegeplatz sehen wir das Mucem, die Notre Dame de la Garde (die etwa 180 mtr. über uns in goldenem Gewand strahlt und thront.  Immer wieder entdecken wir neue Gegenden und Ecken die nicht im Touristenführer stehen, z.B. ein altes ehemaliges Fischerviertel hinter/unter einem alten Viadukt. Einen Ausflug zur Naturschutzinsel Frioul machen wir endlich einmal mit einem anderen Boot, auch Fähre genannt. Und mit der Avel Crew haben wir uns so richtig angefreundet. Die  Unterhaltungen sind mit sehr vielschichtigen Themen und in einem Gemisch aus französisch, englisch, deutsch und ein wenig spanisch. Das macht richtig Spaß und wir lernen uns und unsere nationalen Befindlichkeiten deutlich besser kennen. Und wir können ihnen die Adresse für unser Winterlager in der Nähe Roms nennen. Es klappt, wir werden uns dort wiedersehen. Alois tauscht die Wasserpumpe aus, nachdem das Problem mit dem Abzieher geklärt ist. Er durfte die Werkstatt des Vereins nutzen. Motortestlauf, alles prima. Die Kosten für den winterlichen Motorenlehrgang in Kiel haben sich amortisiert!!!

21.06.2015: Reise nach la Ciotat und dort und überall in Frankreich wird das Fest der Musik zum Sommeranfang gefeiert. An allen Ecken, Plätzen, Kirchentreppen gibt es Darbietungen der verschiedensten Stile und Richtungen. Aber wir sind satt von Stadt und deren Getriebe und jetzt geht es

22.06.- ???.06.15: zu der Insel Porquerolles. Eine kleine Naturschutzinsel mit großartiger Natur und nuuuur Natur. Wir sind glücklich und zufrieden auszuspannen und alles ruhiger zu haben. Es gibt ein bisschen Village, Boule spielende Menschen, alles ein paar Takte leiser, langsamer und ruhiger, obwohl im Hafen ein Gehen und Kommen ist. Hier werden schützenswerte Pflanzen angebaut und alte Sorten nachgezüchtet. Auf der ganzen Insel Rauchverbot, bei Strafandrohung von 320 € Strafe, so wurde uns erzählt. Es gibt große Felder mit blühendem Oleander, Rosmarin im Wald und Schmetterlinge die ich noch nie gesehen habe. Wie lange wir hier bleiben? Wissen wir noch nicht und das Wetter?? Wissen wir eben trotz der Vorhersagen auch nicht so genau! Nur eins: die Sonne scheint fast immer!!

 

Liebe Freunde,

es ist Sonne pur, fast kein Wind und wir in einem Hafen auf einer Naturschutzinsel bei Wein, Käse und Baguette!

 

Unsere abgesegelten Stationen

waren nach Blanes: (alles noch spanisch) Palamos, Cala de Montgo vor Anker, Puerto de Lanca, Port Vendres (erster Hafen in Frankreich), dÁdge, Sete, Marseille, la Ciotat und jetzt Port Porquerolles

Aus dem Logbuch

01./02.6.15: das erste Mal gleich 2 Tage vor Anker geblieben, Kontrolle von Energieverbräuchen war ein wichtiges Thema und wurde im Logbuch protokolliert. Alles große Klasse!! Dank der Sonne und unserer Solarzellen

03.6.15: es ist zum Haare ausraufen! Angesagte 3 BFT und gekommen sind satte 1-2 im Wechsel

14.6.15: Wasser im Motorraum, Mist ist Salzwasser und schmeckt nicht. Es ist die Wasserpumpe, diese beginnt während der Reise zu lecken. (Klasse wo doch eine Reparatur in Almerimar stattgefunden hatte). Ganz prima, Wind um 1-2 BFT und 80 NM vor uns und quer über den unberechenbaren Löwengolf. Aber Glück im Unglück, die Avel ist in der Nähe mit gleichem Ziel Marseille.

Ansonsten ist das Wetter, ich meine natürlich den Wind, sehr gewöhnungsbedürftig. Entweder es bläst mit 5-7 BFT (natürlich für uns nicht aus der richtigen Richtung) oder es sind 2-3 BFT und die selten aus einer guten Richtung für uns. So werde ich (Alois) so langsam zum Etappenbummler und na ja, evtl. gewöhne ich mich ja noch mal daran.

 

Aus Brigittes Bordtagebuch

29.05.15: Wir erwandern eine alte Burg, an deren Fuß der Hafen liegt, es sind knapp 200 Meter Höhenunterschied und es war so anstrengend weil ziemlich steil und heiß. Gefühlte 2000 Meter waren es bestimmt!!!!

30- 31.05.15: Palamos, morgens weckt mich Alois entsetzter Aufschrei:  Ich glaub das nicht! Da, ein Kreuzfahrer kommt direkt auf uns zu! Schlafe, träume ich noch? Nein! Tatsächlich: die Costa Magic fährt rückwärts in den Hafen und direkt auf uns zu, um an der langen Industriemole festzumachen. Es ergießen sich Menschenmassen in eine kleine Stadt, die nicht mehr hat als einen kleinen Strand und ein paar Geschäfte! Was wollen die hier? Und am Vortag hatten wir uns noch über ein Fotoplakat köstlich amüsiert. Dieses zeigte das Schiff „Mein Schiff“ an eben dieser Industriepier. Wir meinten, das kann doch nicht sein, ist bestimmt eine Fotomontage! Na, komplett danebengelegen.

01-02. 06.15: Wir erwarten gutes Wetter und wollen mal wieder ankern. Mal wieder unter Motor an der wunderschönen Costa Brava entlang, in eine Bucht wie aus dem Bilderbuch: ein belebter Strand, rechts und links Hügel und steile Felsen/Küste. Ich schneide Alois die Haare, Ratzeputz ab. Nachts sitzen wir senkrecht im Bett, der Ankeralarm hatte ausgelöst. Alois hatte den Schwoikreis zu klein eingestellt. Na ja, funktioniert doch, auch beruhigend zu wissen! Alois putzt den Wasserpass, wir fahren mit dem Dinghi zum Einkaufen und drehen später eine Runde in der Bucht um Felsen und Grotten anzuschauen. In der Bucht waren wir ganz international vor Anker. Boote aus England, Spanien, Deutschland und aus der Ukraine.

03.06.2015: nach einem gemütlichem Frühstück vor Anker verließen wir unsere schöne Bucht bei Leichtwind, der aber auch einschlief. Weit voraus konnten wir sehen das sich das bald verändern würde: während wir uns noch auf spiegelglattem Wasser bewegten, gab es vor uns sich überschlagende Wellen mit Schaumkronen, wir näherten uns dem Cabo Creus, einem bei Starkwind gefürchteten und gefährlichem Kap. Wir hatten Glück und konnten den Wind gut nutzen. Gerade als wir ordentlich Böen hatten, näherte sich ein Hubschrauber der Küstenwache , flog sehr dicht von achtern an uns heran und über uns hinweg. Ich dachte: gleich landet der auf unserem Biminitop. Nachdem Alois ihnen „freundlich“ zuwinkte zogen sie ab – unheimlich anzusehen mit ihrem glubschaugenartigem Cockpit. Alois maulte weil ich kein Foto gemacht habe. Ich hatte andere Sorgen!!

04.06.2015: wir verlassen Spanien und fahren in unseren ersten französischen Mittelmeerhafen, Port Vendres und ergattern den besten Liegeplatz, direkt am Kopfsteg, wenn das kein gutes Omen ist!? Am nächsten Tag machen wir eine lange Wanderung zum Leuchtturm Cabo Bear an dem wir vorher vorbeigesegelt sind. Eine Wanderung über „Stock und Stein“ an Klippenwegen mit steilen Abhängen!

06.06.2015: wir verhungern auf dem Löwengolf, anfangs 3-4 BFT, wie vorhergesagt und dann schlief der Wind wieder ein, war nicht vorhergesagt. Alois bleibt zunehmend ruhiger! Ein Hafen; reine Retorte, nichts wie weiter am nächsten Tag!

07.06.2015: Heute reichen uns 15NM, diese segeln wir komplett in 6 Stunden, das ist Rekordverdächtig bei den unteren Geschwindigkeiten! Wir haben einen tollen Platz, außen am Steg und richten uns „häuslich“ ein. Starkwind mit bis zu 8 BFT UND Böen bis zu 10 BFt sind in den nächsten Tagen angekündigt. Abends legt ein französisches Boot neben uns an, das Boot hatte ich schon einmal gesehen, sie unseres auch. Das Boot heißt Avel und hatte ebenfalls in Amerimar überwintert. Wir können uns gut auf Englisch unterhalten.

08.- 13.05.2015: Hafentage in Sete: Eine hübsche, alte, etwas abgewirtschaftete Fischerstadt mit einer riesigen Thunfischfangflotte. Das alte Hafenviertel ist jetzt Künstlerviertel mit Bars, Restaurants und Anlegern für Ausflugsschiffe. Es ist quirlig und typisch französisch für uns geworden mit Baguette und Käse und Rotwein auf den Bänken in schattigen Außenanlagen. Wir freunden uns mit Catharine und Jacques von der Avel an und genießen Pastis und andere regionale Spezialitäten, gehen ins Museum und zu allem Überfluss falle ich auch noch den Niedergang runter. Hatte unsere Treppe eigentlich schon immer 4 Stufen? Außer einem Riss im Ohr, der heftig blutete ist mir nichts passiert. Wozu Ohren doch gut sind- nicht nur zum Hören (hätte ich mal auf Alois gehört, seine Worte immer wieder: eine Hand für dich, eine Hand für das Schiff), ich hätte mir sonst den Schädel seitlich an der Ecke des Kartentisches aufschlagen können. So war das Ohr als Puffer dazwischen.

14.-20.06.2015: Reise- und Hafentage in Marseille. Trotz aller Unkenrufe einiger deutschen Segler bekamen wir, dank Jacques Unterstützung einen prima Liegeplatz zugewiesen.

Aber mal langsam, die Reise über den Löwengolf unternehmen wir gemeinsam mit der Avel. Wir starten morgens um 6 Uhr und wissen, dass dieser Tag das einzige Wetterfenster ist, um den Hauptbereich des Löwengolfes zu überqueren und wissen auch: 70 NM motoren. Überraschung 1: Wasserpumpe defekt, schei----e, Überraschung 2: wir werden über Funk vom französischem Semarphor angerufen, Kontrolle mit den Nachfragen nach dem woher, wohin und mit wieviel Personen an Bord. Seltsam manchmal sprechen sogar franz. Dienststellen auf Bitte in Englisch!

Alois kümmert sich zuerst um die Wasserpumpe, telefoniert mit „unserer Werft“, Marc und Manfred sprechen seelische Unterstützung und die schnelle Zusendung einer neuen Wasserpumpe zu. Und bei uns geht es los mit den vielen Besichtigungen und Stadterkundungsgängen. Wir sind begeistert von dieser Stadt, die wieder völlig anders ist als die bisher besuchten Großstädte. Die Stadt ist rund um den Hafen herum mit etlichen Vierteln wie Markt, Künstler, Graffiti Wohngegend, Modernes und Altes. Von unserem Liegeplatz sehen wir das Mucem, die Notre Dame de la Garde (die etwa 180 mtr. über uns in goldenem Gewand strahlt und thront.  Immer wieder entdecken wir neue Gegenden und Ecken die nicht im Touristenführer stehen, z.B. ein altes ehemaliges Fischerviertel hinter/unter einem alten Viadukt. Einen Ausflug zur Naturschutzinsel Frioul machen wir endlich einmal mit einem anderen Boot, auch Fähre genannt. Und mit der Avel Crew haben wir uns so richtig angefreundet. Die  Unterhaltungen sind mit sehr vielschichtigen Themen und in einem Gemisch aus französisch, englisch, deutsch und ein wenig spanisch. Das macht richtig Spaß und wir lernen uns und unsere nationalen Befindlichkeiten deutlich besser kennen. Und wir können ihnen die Adresse für unser Winterlager in der Nähe Roms nennen. Es klappt, wir werden uns dort wiedersehen. Alois tauscht die Wasserpumpe aus, nachdem das Problem mit dem Abzieher geklärt ist. Er durfte die Werkstatt des Vereins nutzen. Motortestlauf, alles prima. Die Kosten für den winterlichen Motorenlehrgang in Kiel haben sich amortisiert!!!

21.06.2015: Reise nach la Ciotat und dort und überall in Frankreich wird das Fest der Musik zum Sommeranfang gefeiert. An allen Ecken, Plätzen, Kirchentreppen gibt es Darbietungen der verschiedensten Stile und Richtungen. Aber wir sind satt von Stadt und deren Getriebe und jetzt geht es

22.06.- ???.06.15: zu der Insel Porquerolles. Eine kleine Naturschutzinsel mit großartiger Natur und nuuuur Natur. Wir sind glücklich und zufrieden auszuspannen und alles ruhiger zu haben. Es gibt ein bisschen Village, Boule spielende Menschen, alles ein paar Takte leiser, langsamer und ruhiger, obwohl im Hafen ein Gehen und Kommen ist. Hier werden schützenswerte Pflanzen angebaut und alte Sorten nachgezüchtet. Auf der ganzen Insel Rauchverbot, bei Strafandrohung von 320 € Strafe, so wurde uns erzählt. Es gibt große Felder mit blühendem Oleander, Rosmarin im Wald und Schmetterlinge die ich noch nie gesehen habe. Wie lange wir hier bleiben? Wissen wir noch nicht und das Wetter?? Wissen wir eben trotz der Vorhersagen auch nicht so genau! Nur eins: die Sonne scheint fast immer!!

 

Nachsatz: Ihr merkt, unsere Reise in diesem Jahr ist irgendwie anders geworden als zum Beginn der Reise angedacht war. Wir machen keine längeren Planungen mehr und schauen von Tag zu Tag nach segelbarem Wetter mit kürzeren Distanzen (so es denn möglich ist) und sind deutlich gelassener, zumal wir von dem Tod eines Cousins erfahren haben, der mit seinem Motorrad tödlich verunglückt ist.

 

Nachsatz: Ihr merkt, unsere Reise in diesem Jahr ist irgendwie anders geworden als zum Beginn der Reise angedacht war. Wir machen keine längeren Planungen mehr und schauen von Tag zu Tag nach segelbarem Wetter mit kürzeren Distanzen (so es denn möglich ist) und sind deutlich gelassener, zumal wir von dem Tod eines Cousins erfahren haben, der mit seinem Motorrad tödlich verunglückt ist.

 

 Bilder/2015.4.teil%20rote%20zora/index.htmBilder dazu!

Bis zum nächsten Mal:

Von irgend woher

Eure Crew von der Zora Brigitte und Alois

 

Zora ………….ist unterwegs

Mobil:   +49151- 61333022

E-Mail: Zora-sy@t-online.de

Call Sign   DJ 7991

MMSI 211473740