Liebe Familie, Freunde und virtuelle Reisebegleiter!

Es gibt uns noch! Eigentlich war geplant, nach Korfu zu segeln und von dort eine Schiffsmeldung zu machen. Aber wie so oft, es kommt anders und so sind wir direkt nach Sarande (Albanien) gesegelt. Und dann alles Abenteuer, wenig Internet und wenn ein stabiles Internet, kein Strom am Anleger oder totaler Stromausfall und in Montenegro alles super mit SIM Card…..aber mit 32° und 80% Luftfeuchtigkeit alles sehr mühsam und das Biertrinken ist sooo günstig! Nun lest  aber, wie es uns so im Einzelnen ergangen ist. 

 

Unsere Stationen waren nach Sciacca:

Licata, Malta/Valetta, Gozo Marina auf Gozo, Marzamemi, Siracusa vor Anker, Catania über Nacht nach Crotone, Cariati, Taranto, Gallipoli, S.Maria di Leuca, Othonoi (Griechenland) vor  Anker, Sarande in Albanien und Vlore/Marina Orikum, Durres, Bar/Montenegro, Budva und weiter…..wir werden sehen und segeln im Golf von Kotor ein wenig rum und wenn es klappt gibt es mit den letzten Bites der Sim Card diese Schiffsmeldung aus Porto Montenegro.

Aus dem Logbuch:

26.05.16: WC- Pumpeneinheit achtern ausgetauscht, (Lecker Arbeit)

29.05.16: Überfahrt nach Malta, wollten um ca. 06.oo geplant ankommen, waren um 22.30 im Hafen und hatten eine teilweise Spitzengeschwindigkeiten von 10,5 KN SOG bei 24 KN Wind.

03.06.16: Alois und die WC,s. Bei Wellengang  auf den aufgeklappten WC Sitz gefallen, Scharniere alle defekt

08.06.bis 09.06.16: 160 NM mit Nachtsegelei und Querung des Golfes:  Straße von Messina, ein GENUSS

14.06.16: Querung des Golf von Taranto, warum aus heiterem Himmel und nicht angekündigt Wind mit 5 BFT fast von vorn,?????keine Ahnung!

23.06.16: Anker verhakt sich in einem Steinloch, wir sitzen fest und haben keine Chance aus eigener Kraft freizukommen. (mehr in Brigittes Tagebuch). 125 A Sicherung der Ankerwinch zerschossen und klasse: kein Ersatz an Bord. Setze 250 A  als Übergang ein.

27.06.16: Der Chief einer großen Yacht, (ca. 120 Mtr. lang), ebenfalls in Sarande liegend, repariert meine 125A Sicherung. In Albanien gibt es sowas nicht zu kaufen!!!

 

Aus Brigittes Bordtagebuch:

28.05.2016: Licata, es soll mal ein Hafen mit 1500 Plätzen werden. Es sind im Moment ca. 300 und wir erhalten als DSV Mitglied 10 % Rabatt.

29.05.2016: Eigentlich war ein Hafentag geplant. Da der richtige Wind, aus der richtigen, raumen Richtung für die Strecke nach Malta angesagt war, wurde das nichts. 10.oo Uhr ablegen für ca. 90NM bei angesagter Windstärke von 4-5 BFT. Wir werden wohl so um 5-6 Uhr eintreffen. Das wurde nichts! Wir waren um ca. 23.00 Uhr im Hafen bei Wind um permanent 6BFT und Böen von 8-9 BFT. Eine schnelle und nasse Reise  manchmal 10,5 KN SOG auf der Logge.

Bis zum 31.05.2016: Hafentage auf Malta. Besichtigung von Valetta, sind sehr überrascht von der Größe und Schönheit dieses Ortes. Besonders hatte uns die Umwidmung einer Kirche zu einem Heim mit Restaurant für Bedürftige überrascht und erstaunt. Und es gibt gibt zwei offizielle Nationalflaggen. (Gibts im Vortrag zu sehen!)

02.06.2016: auf Gozo (kleine Insel, die zu Malta gehört) gibt es ein Hüttendorf, es heißt Bethlehem und hier wird die Geburt Jesus im Original, über mehrere Tage mit großem Aufgebot nachgespielt. Eine Verkäuferin berichtete uns mit großer Hingabe und Freude davon und wir hatten Last das Gespräch zu beenden, die Menschenschlange an der Kasse wurde immer größer!!

04.06.2016: richtiges Mittelmeersegelwetter: Sonne, gleichmäßiger Wind und Alois glaubt mal wieder an sein Anglerglück und versucht es erneut, aber….. entweder beißen die Fische nicht oder den Köder ab, oder die Möwen verheddern sich, oder und das passierte heute: so ein kleines Speedboot meinte seinen Haken direkt hinter unserem Heck schlagen zu müssen und fuhr direkt über die Sehne. Das ganze Geraffel wird jetzt in seinem Propeller sein….Wir brauchen wieder neues Material. In Siracusa erleben wir abends in einem Innenhof ein Lifekonzert.

08.06./09.6.2016: Das Segeln durch die Nacht ist schöner als erwartet. Delphinschulen und Sternenhimmel bei lauer Nacht im Wechsel mit motoren und segeln. Morgens um acht stehen wir quer bei Rocella Ionica. Durch das Glas sehen wir nichts verlockendes und beschließen, weitere 60 NM nach Crotone zu gehen. Die richtige Entscheidung, können wir doch einen großen Teil segeln, auch wenn wir ein wenig Bammel bekommen vor den dunklen Wolken und dem aufziehenden Gewitter. Außer Wind und Wellen bekommen wir aber nichts ab. Lediglich das Anlegen in einer Legerwall Situation mit Mooring war schon schwierig. Puuuhhh nach dem dritten Anlauf und ohne Schrammen am eigenen und fremden Boot konnten wir nach etwas über 30 Stunden freudig erregt ein gepflegtes Bier trinken.- Klasse, das war ein Gefühl!!!

10.06./12.06.2016: Hafentage in Crotone: Eine nicht sonderlich begeisternde Stadt, allerdings mit tollem Fischmarkt, jeden Tag direkt vom Fischer. Umwerfend frisch! Und ein Hafen mit vielen Fahrtenbooten und für uns gab es Kontakte. Alle warten auf ein gutes Wetterfenster für ihre Weiterreise nach Malta oder Griechenland.

14.06.2016: es sollen 60 NM werden bei guter und „richtiger“ Windvorhersage quer über den Golf von Taranto. Dort wollen wir hin um die angekündigten Starkwindtage zu verbringen. Anfangs motoren und dann wie schon so oft heftiger Wind aus 40° zu unserem Kurs. Wir fragen uns so langsam, ob wir Rasmus etwas angetan haben oder er hier im Mittelmeer wirklich seine „Spiel- und Versuchswiese“ hat. Auf diesen 60 Meilen übten wir das Ein- und Ausreffen so ca. 6 mal. Na ja, soll fit halten!! Alois erzählt im Schlaf, dass er es so schön findet , immer noch in Schlunzklamotten dazusitzen und noch nicht mal die Zähne geputzt zu haben. “Ist das nicht schön?“ fragt er im Schlaf. Er scheint in der Tiefenentspannung angekommen zu sein.

15.06-17.06. 2016: Hafentage in Taranto. Ein für uns interessanter Ort mit vollen Gegensätzen. Es gibt die alte Stadt (700 Jahre vor Christi erbaut) und die neue Stadt aus den Tagen als Industrie- und Handelsstadt. Davon ist nicht mehr viel geblieben, es gibt noch Fischerei ansonsten hat die Marine ihre Basis dort. Die alte Stadt wurde ursprünglich von den Griechen erbaut und davon zeugt so manches alte Gemäuer. Vieles ist zerfallen, kann aber nicht zusammenfallen da Eisengerüste und Stützmauern gezogen wurden. Teilweise sind Straßen dicht gemauert um keine Fußgänger passieren zu lassen und so kann „gefahrlos“ doch einiges zusammenfallen. Die Marine hat eine Verwaltungseinheit in einem alten Castell und bot dort kostenlose Führungen an. Auf dem Fischerfischmarkt  kauften wir frische Miesmuscheln, welche wir eine (1 Std.) putzen mussten und dann im allerfeinsten Sud kochten und mit allerfeinstem Wein und Weißbrot äußerst genussvoll verspeisten. Und draußen fegt der Wind mit 7 BFT.

18.- 19.05. 2016: Ein für uns gutes Wetterfenster, auf nach Gallipoli. Dort besichtigten wir unterirdische Ölmühlen welche der Stadt ab dem 17. Jht zu Reichtum verhalfen. Es wurde mit schweren Malsteinen Lampenöl hergestellt und nach ganz Europa verschifft. Gallipoli hatte einen Marktanteil am Lampenöl von 80%. Ziemlich beeindruckend, wenn man die Produktionsverfahren im Original besichtigen kann.

20.06. -22.06.2016: Santa Maria di Leuca und die Hafentage. Wir sind zufrieden: alles gesegelt!!Und dann wie so oft: eingeweht! Macht nichts, es gibt viel Grün und einige Grotten zu besichtigen. Im Hafen etliche Transitboote, alle mit dem Ziel Griechenland.

23.06.2016: auf nach Othonoi/eine der ersten Inseln von Griechenland, als Zwischenstation vor Anker, um dann weiter nach Sarande/Albanien zu gehen. Eine wunderbare Segelreise mit 4-5 BFT, raum, Alois trifft unterwegs Absprache mit einem Frachtschiff, weil der Passierabstand lt. AIS nur 400 m sein sollte. Ein wenig Knapp und wir wollten nicht unseren schönen Kurs verschenken! Er reagierte freundlich: “Keep your course, I change my course!“ Große Klasse! Othonoi, Ankerplatz gesucht, Anker fallen gelassen und beim Einfahren ein sehr kräftiger Ruck: Schei….Anker hakt im Fels und nicht auf Sandgrund wie angenommen. Beim Versuch den Anker auszubrechen, Sicherung der Winch zerschossen! Nichts geht mehr! Und dann unser Glück: Ein Segelboot (das einzige noch eintreffende) mit englischer Nationale und russischer „Identitätsflagge“ fragte nach unserem Problem. Kein Problem: ich sehe mir an! Er schnorchelte, teilte uns mit, der Anker sitzt gut fest, mit einer Flunke in einem Steinloch verkeilt,“ sleep save, is no Problem“! Morgen früh tauche ich mit kompletter Ausrüstung und ihr könnt weiter. Wir schliefen wirklich sehr fest und ruhig!

24.06.2016: wie vereinbart nahmen wir über VHF CH 12 Kontakt auf. Er zog die komplette Tauchausrüstung an, kam, tauchte, kam Sekunden später hoch, zeigte das Taucher OK, wir hievten den Anker (nachdem wir am Abend eine andere Sicherung eingesetzt hatten), drehten ab, Ankerschaft um ca. 6 cm verbogen, passt nicht mehr in die Halterung, russischer Engländer, wünscht uns eine gute Reise, taucht zu seinem Boot und wurde von uns nicht mehr gesehen! Wir holen aus dem Weinkeller eine Flasche Prosecco, fahren langsam zu seinem Boot und übergeben diese seiner Frau, drehen ab, setzten Segel und ab zum nächsten Abenteuer und das ist jetzt für uns Albanien. An der Grenze melden wir den Übertritt der Borderline und kündigen unsere Ankunft wie vorgeschrieben an! Es klappt zu unserer großen Verwunderung alles problemlos, der Agent steht am Kai, weist einen Platz nach Rücksprache mit der Hafenbehörde zu, und wir sind gespannt auf das was uns erwartet.

25. -26.06. 2016: Hafentage in Sarande: Wir besuchen von Sarande aus das Weltkulturerbe Butrint, Ausgrabungen einer alten Hafenstadt aus dem 8. Jahrtausend vor Christi. Die gesamte Stadt wurde von einem Italiener in ihren Grundmauern freigelegt. So können wir nach weiteren Restaurierungen das Amphitheater, alte römische Wohnungen/Villen besichtigen. Der Bus musste erst durch Schläge auf den Anlasser wieder zum Laufen gebracht werden und fuhr dann rumpelnd und polternd durch eine großartige Landschaft, manchmal direkt  an der (Steil-)Küste entlang. Zum Bezahlen holten wir 300 Leck aus dem Portemonnaie und hielten diese in der Hand, ein junges Mädchen hinter uns im besten englisch: nein, das sei zu viel, 200 Leck kostet die Fahrt nach Sarande, umgerechnet 1,40€ für zwei Personen!! Fahrspuren kennt der Fahrer nicht so richtig, durchgezogene Linien vielleicht? Fehlanzeige! Dafür ein Stopp zwischendurch an einer normalen Straßentankstelle!  Wir fanden das sehr simpel und gut nachvollziehbar! Am nächsten Tag fahren wir mit einem holländischen Paar, auf Anraten des Agenten, mit dem Taxi zu einer alten Festung Girokaster und zum Blue Ey, einer Quelle mit tiefblauem Wasser. Abends im Hafen wird es dann mal wieder spannend. Das Ausflugs- Fähr- Tragflügelboot macht direkt vor uns an der Pier, direkt über unserem ausgebrachten Anker fest. Alois  protestiert, mal wieder mit Händen und Füßen und PIDGINENGLISH. Nach etwas Verhandlung legen sie wieder ab, wir holen unseren Anker auf, sie legen wieder an und wir befestigen jetzt eine Vorleine an Ihrem Tragflügelausleger und haben eine noch nie dagewesene „Mooringsart“ lt. einhelliger Meinung der anderen Sportbootbesatzungen. War das eine Aufregung, nun können wir ruhig schlafen und morgen früh ganz ohne Probleme ablegen.

27.- 29.06.2016: Eigentlich planten wir die 70NM mit einem Ankerstopp in einer Bucht zu teilen, wir trauen uns nicht so richtig da der Ankerschaft so stark verbogen ist und auch nicht mehr in die Ankerhalterung passt. Marina Orikum ist die einzige Marina in Albanien und wir freuen uns auf die Duschen und einige andere Annehmlichkeiten einer Marina. Es ist immer so um die 30° mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit und wir kleben am ganzen Körper. Die Marina ist klein, ganz nett und von Transitbooten besucht. Eine Besonderheit des Ortes: Am Morgen wird der Strom im gesamten Revier um ca. 05.oo Uhr abgestellt und um ca. 19.00 Uhr wieder angestellt. Sitten sind das!!!! Ein kleiner Ort, unglaublich nette Menschen, ein Sinti- und Roma-Dorf am Straßenrand. Die Menschen wohnen dort innerhalb eines quadratischen Gestells, welches mit Tüchern abgespannt ist und Einblick in ihren Lebensraum gibt. Sie produzieren Sonnenschirme aus Reith für die Strandliegenvermieter. Einkaufen, Essen und Biertrinken sind sehr preiswert und gut (für zwei Bier 0,33 haben wir 1,40 € bezahlt, im Lokal – ja, für beide  zusammen!).

30.06.2016: Morgens um 05.oo Uhr wird es lebhaft im Hafen, 4 Boote laufen aus nach Durres, es sind ca. 60 NM bis dorthin und es wird wieder eine „Wasserproduktionsreise“, kein Wind aber Energie für den Wassermacher! Alain war der erste und er hatte dem Milchbubi der Police etwas gepfiffen und ist ausgelaufen ohne sich abzumelden. Der Policeman sprang auf wie von der Tarantel gestochen auf, - er war schon gestiefelt und gespornt und wartete (hinter geschlossenem Fenster) in seinem Office auf die jeweils persönliche Meldung: we are leaving! Ihm stand das blanke Entsetzen im Gesicht, weil einer einfach losgefahren war. Offenbar hatte er Angst vor seinem Vorgesetzten, weil er nicht ordentlich aufgepasst hatte und er eine punktgenaue Meldung abgeben musste. Durres ein richtiger Schock, ein riesiger Industriehafen und wir an einer Mole für die Großschifffahrt. Poller ziemlich mächtig, wir sind ruhig, die halten bestimmt und unser Agent, den muss man hier haben, übernimmt die Formalitäten.

01.07.2016: Gemeinsam mit Babeth und Alain besichtigen wir den Innenteil der  Hauptstadt Albaniens, Tirana. Die Stadt hat 1 Mill. Einwohner, Durres und Vlore je ca. 300.000 und ganz Albanien nur 3 Millionen. Hier ballt sich alles! Christen, Orthodoxe, Muslime usw. leben friedlich miteinander und haben einen großen Austausch, wie uns ein deutschsprachiger LKW-Fahrer an unserem Hafenliegeplatz berichtete. Durres ist unser letzter Hafen in Albanien, deshalb müssen wir hier auch ordentlich ausklarieren. Der Agent kommt zu uns erklärt, es sei irgendwas mit unseren Pässen nicht in Ordnung. Shit happens! Er nimmt sie noch mal mit und kommt dann um 21.oo Uhr  mit allen Papieren zu uns. Das Problem haben wir nicht erfahren, lediglich dass an einer Stelle die Angaben nicht korrekt im System bestätigt waren. OK! OK!

02.07.2016: Morgens um 05.oo Uhr Telefonanruf beim Agenten, wir verlassen jetzt den Hafen! Der sagt OK und ihr ruft jetzt noch über VHF beim Hafenmeister an, dass ihr jetzt den Hafen verlasst! OK, haben wir so gemacht, aber den Sinn nicht verstanden! Macht nichts, wir sind unterwegs nach Montenegro, Bar, um dort einzuklarieren. Auch in Montenegro muss man einklarieren, hier geht das aber ohne Agenten. Und so konnte ich erfahren, was es  heißt, diese bürokratische Odyssee zu überstehen. Zuerst zum Hafenmeister, der die Formalitäten( Pässe, Bootspapiere, Zertifikate, Versicherungsschein, Führerscheine etc.) aufnahm, mich dann zum Postamt schickte, wo ich die Vignette zur Benutzung des Meeres bezahlen musste, erst dann gab es die Erlaubnis und den sehr wichtigen Stempel, einzureisen. Damit musste ich zur Grenzpolizei und dann zum Zoll. Wieder wurden alle Papiere kopiert und in den Computer (zusätzlich) aufgenommen. Dann zum Verwalter der Steganlage im Hafen, der auch eine Dokumentation anfertigte und den Preis ermittelte. Der ganze Zauber hat ca. 3 Stunden gedauert, ich hätte es gerne einem Agenten überlassen.

03.- 04.07.2016 in Bar, das alte Problem mit der Internet SIM Karte. Nach zweimaligem Besuch der Telekom Montenegro klappte es, aller dings mit solch einem schwachen  Signal, dass nicht einmal Emails abgerufen werden konnte. Das laden der Wetterprogramme dauerten ca. 0,5 Std. Hier wollen wir weiter!

05.06.2016: Wir segeln unter permanenten, über VHF gefunkten Gailwarnings bis Budva. Die Strecke ist kurz und wir kreuzen komplett auf. Das ruft unter anderen ungläubiges Erstaunen hervor, dass sowas geht! Na sowas!

06.- 07.06.2016: Budva eine touristische Stadt, in der hauptsächlich Einheimische Strandurlaub machen. Wir besichtigen die alte Stadt mit Museum, alter und neuer Promenade.

08.- 15.06.2016: Herceg Novi verlassen wir nach zwei Tagen, jeden Abend gibt es kostenfreies: was auf die Ohren, laut und lange und nicht immer unser Geschmack. Ein beliebter Urlaubsort der Montenegroer, wir gönnen es ihnen! Von hier aus gehen wir nach Zelenika, um unsere Vignette zu verlängern nachdem der Hafenmeister dort angerufen hatte um zu erfahren, ob das überhaupt so gehen kann! Es konnte !! In Kotor erhalten wir einen Platz am Stadtanleger und sind zufrieden. Jeden TAG kommen dort zwei Kreuzfahrer und überfluten die sehr hübsche und sehr sehenswerte alte Stadt (Stari Grad). Es ist ein Highlight, wir steigen auf die alte Festung, bei sengender Hitze, um einige schöne Fotos von der Bucht, Stadt und unserer Zora zu machen! Lt. Prospekt sollen es 1350 Stufen bei 260 m Höhe sein. Wir haben nicht mitgezählt, meinten aber es müssten sehr, sehr viel mehr gewesen sein! Eine Nacht vor Anker in der traumhaft schönen Bucht von Kotor und eine weitere Nacht vor Anker in der Bucht von Risar und dann ab in die Nobelmarina „Marina Porto Montenegro“. Hier warten wir auf das richtige Wetter für unseren Grenzübertritt nach Kroatien, duschen in einer 1A*+**+ Sanitäranlage, und werden dafür 70,--€ pro Nacht plus Wasser und Strom zahlen. Die Taxe ist dann aber immerhin für zwei Personen!! Die letzten Tage hat es auf der Adria mit 6-7 in Böen 8 BFT gepustet und im Golf von Kotor, Risan und Porto Montenegro steht die Luft. Rasmus gib uns Erleuchtung hinsichtlich Wetter!!!

 

Wir sind und bleiben entspannt gespannt auf das Kommende und genießen was so noch alles kommt!

 

Liebe Grüße and best regards

Brigitte und Alois

 



 



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